Rund 70 Prozent der Heizungsanlagen in Deggendorf basieren auf fossilen Energieträgern – viele davon sind über 20 Jahre alt. Das zeigen die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung. Der Klima- und Nachhaltigkeitsausschuss hat die Verwaltung beauftragt, die Ergebnisse des Berichts zur kommunalen Wärmeplanung künftig in der Bauleit- und Stadtplanung zu berücksichtigen. Ziel ist eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045 durch Effizienzsteigerungen, den Austausch fossiler Systeme und einen stärkeren Einsatz von Wärmepumpen und Wärmenetzen. Die Wärmeplanung hat keine rechtlichen Auswirkungen, sondern dient als strategische Grundlage für künftige Entscheidungen. Parallel soll auch der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden fortgesetzt werden. 14 solcher Anlagen sind bereits in Betrieb, weitere sind in Planung.