Über 70 Menschen ertrinken im Mittelmeer – Schleuserprozess geht weiter

20. Februar 2024 , 05:46 Uhr

Am Landgericht Landshut geht am Vormittag (20.02.) ein aufsehenerregender Schleuserprozess weiter. Wie berichtet muss sich seit vergangener Woche eine gebürtige Iranerin verantworten. Die 51-jährige soll zahlreiche Schleusungen – zum Teil mit tödlichem Ausgang – mitorganisiert haben. Mindestens 70 Flüchtlinge sind bei den gefährlichen Bootsfahrten übers Mittelmeer ums Leben gekommen. Beim ersten Verhandlungstag vergangene Woche wies die Frau die Vorwürfe gegen sie zurück. Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu 15 Jahre Haft.

Das könnte Dich auch interessieren

24.03.2026 Nach Brand in Pflegezentrum Hutthurm: Das sagt der Hausleiter Wie geht es nach dem Brand gestern Abend im Pflegezentrum in Hutthurm weiter? Johann Grimm, Hausleitung im Pflegezentrum, sagte uns im Unser Radio Interview: Ein Bewohner, ein Pflegehelfer und zwei Feuerwehrler wurden laut Polizei durch den Rauch leicht verletzt. Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort 24.03.2026 Bisher keine Einigung: Kommen neue Streiks im ÖPNV? Gibt’s bald wieder Streiks im ÖPNV in Passau und Landshut? Wie jetzt bekannt wurde, brachte auch die vierte Runde der Tarifverhandlungen zwischen Ver.di und Arbeitgebern keinen Durchbruch. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15. April angesetzt. Bis dahin sind weitere Streiks nicht auszuschließen, sagte ein ver.di Sprecher. 24.03.2026 Verkehrsunfall bei Ruppertskirchen: Zwei Personen verletzt Bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Rottal-Inn sind zwei Personen schwer verletzt worden. Ein 45-jähriger Autofahrer aus Pfarrkirchen hatte laut Polizei übersehen, dass zwei Fahrzeuge auf der Staatsstraße bei Ruppertskirchen abbiegen wollten und ist aufgefahren. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, einer sogar mit dem Rettungshubschrauber. 24.03.2026 Nach Brand in Straubinger Mehrfamilienhaus: Ursache wird ermittelt Nach dem Dachstuhlbrand in einem Straubinger Mehrfamilienhaus ermittelt die Kriminalpolizei. Demnach gebe nach derzeitigem Stand allerdings keine Hinweise auf eine Brandlegung, stattdessen gehen die Ermittler von einem technischen Defekt im Dachbereich als Brandursache aus. Das Haus ist weiterhin unbewohnbar. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden liegt bei rund 200.000 Euro.