Es deckt jedes Jahr Steuerverschwendungen auf – das Schwarzbuch der Steuerzahler. Heuer ist auch wieder ein Fall aus Niederbayern dabei. Die Stadt Landshut hat während der Corona-Pandemie für über 1,2 Millionen Euro Geräte zum Filtern der Raumluft für Schulen und Kindertagesstätten gekauft. Dafür gab es Fördermittel von über 600.000 Euro. Mittlerweile wollen fast alle Schulen die Filteranlagen loswerden, heißt es vom Bund der Steuerzahler. Von über 360 Geräten sind nur 44 noch im Einsatz oder als Reserve eingelagert. Die Stadt wollte die restlichen Geräte verkaufen – erfolglos. Deswegen werden rund 300 dieser Filteranlagen entsorgt. Allein für die Abholung sind schon mehr als 13.000 Euro fällig.