Telefonbetrüger haben in 17 Fällen einen Schaden von rund 500.000 Euro verursacht. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern und die Staatsanwaltschaft Regensburg mitteilen, stehen zwei Männer im dringenden Tatverdacht, seit Ende Juli 2025 in diesen Fällen als Abholer verantwortlich gewesen zu sein. Sie sollen im gesamten Bundesgebiet nach Schockanrufen Geld, Schmuck und Wertgegenstände abgeholt haben. Deswegen wurde gegen sie wegen des Tatvorwurfs des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs beziehungsweise des Versuchs erhoben. Ausgangspunkt war ein Betrugsversuch im August in Geiselhöring. Ein 65-Jähriger hatte die Masche durchschaut und die Polizei informiert. Seit August sind die beiden Beschuldigten in Untersuchungshaft. In den anschließenden Monaten wurden dann weitere 16 Fälle mit den beiden Männern in Verbindung gebracht.