In Niederbayern sind im vergangenen Jahr 534 Kinder und Jugendliche vorläufig in Obhut genommen worden. Das zeigen neue Zahlen des Landesamts für Statistik. Die häufigsten Gründe waren eine akute Gefährdung des Kindeswohls oder die Überforderung der Eltern. Die meisten Fälle gab es in der Stadt Passau mit 99, gefolgt vom Landkreis Deggendorf mit 76. Bayernweit ist die Zahl der Kinder-Schutzmaßnahmen auf gut 5.000 gesunken.