Getötete in Kirchdorf: Jetzt haben Freunde und Verwandte ausgesagt

23. Januar 2024 , 16:21 Uhr

Im Prozess um einen 46-Jährigen, der seine 43-Jährige Ehefrau in Kirchdorf im Landkreis Rottal-Inn getötet haben soll haben am dritten Verhandlungstag Personen aus dem engeren Umfeld des Ehepaars ausgesagt. Sie berichteten davon, dass dieses lediglich alltägliche Probleme hatte, und auch, dass die Ehefrau vorhatte, sich von dem Angeklagten zu trennen. Gewalttätigkeiten des 46-Jährigen seiner Frau gegenüber hat den Aussagen nach keiner der Zeugen mitbekommen. Allerdings soll die 43-Jährige wenige Wochen vor ihrem Tod ihren Stieftöchtern erzählt haben, dass ihr Partner schon manchmal handgreiflich würde. Wie berichtet wird dem 46-Jährigen vorgeworfen, seine Frau im vergangenen April im Streit gewürgt und auf sie eingestochen haben, anschließend soll er den Körper auf einem nahegelegenen Sportplatz abgelegt haben. Dass die Frau selbst dorthin fuhr und dort auf ihren Mörder traf, hält ihre Tochter für unwahrscheinlich: Die Mutter wäre nicht mehr ohne ihre Brille Auto gefahren. Besagte Brille fanden die Ermittler im Haus des Ehepaars.

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