Die Bilanz des Ausbildungsjahres fällt aus Sicht der IHK Niederbayern für 2025 ziemlich ernüchternd aus. Der Grund ist, dass die Zahl der neuen Ausbildungen zurückgegangen ist. Es haben etwas weniger als 4.000 junge Menschen eine Ausbildung gestartet – das entspricht einem Minus von 8 Prozent verglichen mit 2024. Das sei noch schlechter als die Corona-Werte und damit ein neuer Tiefststand. Das Ausbildungs-Angebot übersteigt derzeit die Nachfrage deutlich. Deswegen ist dieser niedrige Stand an Ausbildungen nicht auf die fehlende Ausbildungsbereitschaft von Unternehmen zurückzuführen, sondern eine Folge eines massiven Bewerbermangels, sagt Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner. Für Unternehmen sei die Ausbildung das wichtigste Instrument zur Fachkräftesicherung.