Im Rehazentrum Bad Füssing hat es gestern eine Protestaktion gegen die drohende Schließung gegeben. Der Widerstand richtet sich laut Mediengruppe Bayern vor allem gegen das Sozialministerium. Das hatte nämlich die Sanierung der Wasserleitung abgelehnt, weil das Rehazentrum die Wirtschaftlichkeit nicht ausreichend belegen hätte können. Die Kosten im zweistelligen Millionenbereich würden aber vom Träger, der Deutschen Rentenversicherung, übernommen werden. Trotzdem: Die Finanzierbarkeit der Baumaßnahme in der geplanten Form konnte nicht dargestellt werden – und würde deswegen gegen den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verstoßen, heißt es aus dem Ministerium. Die Verantwortlichen in Bad Füssing wollen aber weiter um ihr Rehazentrum kämpfen.