Niederbayerns Wirtschaft lebt von ihrer starken Industrie – sie steht aber zunehmend unter Druck. Das hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gestern (15.07.) beim Empfang der niederbayerischen Wirtschaft in Passau betont. Rund 28 Prozent der Beschäftigten in der Region arbeiten im verarbeitenden Gewerbe, die Exportquote liegt dort bei 56 Prozent. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, fordert Aiwanger unter anderem weniger Bürokratie, niedrigere Energiepreise und die Abschaffung der CO2-Bepreisung. Laut Wirtschaftsministerium flossen im vergangenen Jahr rund 35 Millionen Euro an Fördermitteln nach Niederbayern. Dadurch seien Investitionen von rund 255 Millionen Euro angestoßen und mehr als 3.000 Arbeitsplätze gesichert worden.